Runden Sie Ihr Archivierungskonzept mit Datenbankarchivierung ab
Welche Archivierungsformen
gibt es?
Die elektronische Archivierung umfasst im Kern drei grundverschiedene Ansätze: die Email-Archivierung, das Dokumentenmanagement (DMS) und die
Datenbankarchivierung. Grundlage für alle Archivierungsarten ist die Anforderung, elektronische Daten aufgrund verschiedener Gesetze oder Normen unveränderbar aufzubewahren.
Email-Archivierung
Bei der Email-Archivierung werden elektronische Nachrichten inklusive den Dateianhängen gemäß verschiedener Gesetze revisionssicher, d.h. unveränderbar und langzeitsicher, aufbewahrt. Dabei werden die Nachrichten vom Mailserver entfernt und in einem gesonderten System gespeichert. Dadurch werden der Mailserver und die daran angeschlossenen Clients stark entlastet.
Datenbankarchivierung
Das Ziel der Kostenreduzierung im Storagebereich von Datenbanken zu erreichen, ist sehr schwierig und erfordert eine standardisierte Datenbankarchivierungslösung wie CHRONOS. Dabei ist der Einspareffekt um ein Vielfaches größer als bei Dokumentenmanagement- oder Emailarchivierungssystemen, da durch die Reduktion der Datenbankgröße automatisch auch Indexbereiche und Backupdateien stark schrumpfen. Des Weiteren sind die in „Quality of Service“-Absprachen häufig geforderten Zeiten zur Wiederherstellung der Datenbank im Fehlerfall sehr viel leichter einzuhalten.
In der Produktunterstützung und in der Presse ist allerdings die Thematik Datenbankarchivierung immer noch sehr selten vertreten. Dies mag an der Komplexität der Problematik liegen. Dabei nehmen Standardtools wie CHRONOS den Datenbank-Verantwortlichen gerade im Bereich Storage-Management, sowie im Backup- und Recoveryprozess einiges an Arbeit ab, so dass sie sich auf die wesentlichen Aspekte ihrer Tätigkeit konzentrieren können.
Zusammenfassend wird festgestellt, dass die Datenbankarchivierung im Vergleich zu den klassischen ECM Themen wie Email-Archivierung und Dokumentenarchivierung eine höhere Komplexität aufweist, jedoch auch der ROI schneller und deutlicher erreicht wird.
DMS
Systeme für das Dokumentenmanagement (DMS) unterstützen Firmen dabei, die riesige Flut an elektronischen Dokumenten recherchierbar und gemäß dem ILM-Konzept auf dem jeweils günstigsten Medium abzulegen. Dabei werden zusätzlich zu den Dokumenten auch Beschreibungsdaten, sog. Metadaten, abgelegt, um die Suche nach Informationen effizienter zu gestalten. Die meisten heutigen Systeme implementieren dabei auch Funktionen zur Duplikat-Erkennung, um die Speicherbelastung zu minimieren. Die Wirtschaftlichkeit erreichen die oben beschriebenen Systeme über die Entlastung der Produktivsysteme und eine Ablage von selten benötigten, historischen Daten auf kostengünstigeren Speicherbereichen.