Wenn der Cyberangriff wie ein Qualitätsproblem aussieht

Geschrieben von CSP Group | 8.7.2026

Eine Schraube zieht nicht richtig fest. Eine Zentrifuge dreht ein wenig zu schnell. Die Qualität leidet, und niemand denkt an einen Cyberangriff. Dabei kann genau das die Ursache sein. Denn wenn die Daten, auf denen die Qualitätssicherung aufsetzt, vorher manipuliert wurden, prüft die beste Software gegen ein falsches Sollbild.

In der neuen Folge unseres Podcasts Systemblick ist Gerald Hahn zu Gast, seit 25 Jahren in der Cybersecurity-Branche. Er zeigt, wie eng Qualitätssicherung und Cybersecurity inzwischen zusammenhängen, warum gerade kleine Unternehmen ins Visier geraten und wie günstig wirksamer Schutz heute sein kann.

„Zwischen den beiden Disziplinen sehe ich fast keinen Abstand mehr. Qualitätssicherung hängt an den Daten. Sind diese Daten schon vorher manipuliert worden, braucht es eine Vorstufe: die Integrität der Daten selbst.“

— Gerald Hahn, in der aktuellen Systemblick-Folge

Worüber Gerald Hahn in dieser Folge spricht

Ein paar der Punkte, die zur Sprache kommen:

01 Warum sich Angriffe auf kleine und mittlere Unternehmen heute lohnen, obwohl es oft nur um wenige hundert Euro geht.
02 Wie ein manipulierter Datensatz ein vermeintliches Qualitätsproblem auslöst und warum das an ein reales, historisches Beispiel erinnert.
03 Weshalb klassische Virenscanner und Firewalls moderne Angriffe kaum noch erkennen und was an ihre Stelle tritt.
04 Warum der günstigste erste Schritt oft den größten Effekt bringt und was ein Schutz pro Arbeitsplatz ungefähr kostet.

Ein konkretes Praxisbeispiel, bei dem eine Firma zunächst an ein reines Qualitätsproblem glaubte, erzählt Gerald Hahn erst in der Folge. Es zeigt, wie unauffällig ein Angriff bleiben kann, bis der Schaden sichtbar wird.

 

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