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End-of-Line-Check mit IPM: Nur Produkte mit höchster Qualität laufen vom Band

Mittwoch, der 14. September 2016Prozessdatenmanagement, Qualitätssicherung

    Die CSP GmbH & Co KG hat ihre Software IPM mit einer End-of-Line-Prüfung ausgestattet, die Qualitätsmängel automatisiert erkennt.

     

    csp-software_ipm-end-of-line_industrie-4Mit einer End-of-Line-Prüfung sorgt die Software IPM für noch mehr Sicherheit und Qualität in der Produktion. In dem neuen Modul des Herstellers CSP GmbH & Co. KG wurden nach dem Ansatz von Industrie 4.0  intelligente automatisierte Prüfungen integriert, die Abweichungen an der Produktionsstraße sofort erkennen. Dies umfasst ein Bauteile-Tracing, mit dem Informationen sichergestellt werden können, die bezüglich des Produkthaftungsgesetzes und Rückrufaktionen vom Hersteller bereitgestellt werden müssen. Das System ist selbstlernend und prüft die Vollständigkeit und Richtigkeit von Produkten. Es wird beispielsweise erkannt, ob in einem Motor die erforderlichen Dichtungen, richtigen Kolben und Turbolader verbaut sind und ob die Anzahl der verbauten Elemente mit der Planung übereinstimmt. Ein wichtiger Faktor ist hierbei die Vollständigkeit der Prüfungen und ein hoher Prüfdurchsatz. Die Software generiert umfassende Reports, die die Behebung von Qualitätsmängeln bedeutend erleichtern.

     

    Die End-of-Line-Prüfung von CSP erkennt automatisch Produktkombinationen und generiert daraus Schemata, die als Template gespeichert werden. Während des Produktionsprozesses werden nun die neu gefertigten Produkte gegen die Templates geprüft. Anhaltspunkte für das Template sind dabei Item-Nummern und Part-Codes. Eine Parametrisierung ist nicht erforderlich. Es ist jedoch möglich, Schemata manuell zu erstellen und ein Template für die Prüfung vorzugeben.

     

    Konstruktive Wechsel werden von dem End-of-Line-Modul zuverlässig und automatisiert erkannt. Die Software nimmt wahr, wenn seitens der Entwicklung Änderungen am Anbauteil vorgenommen wurden, selbst wenn es sich nur um kleine Abweichungen vom ursprünglichen Produkt handelt.

     

    Mit dem Automatischen Meldesystem (AMS), einem zugehörigen Add-on, wird zudem ein Report generiert, der per E-Mail an eine definierte Gruppe von Personen geschickt werden kann. Beispielsweise kann ein täglicher Report erzeugt werden, der die Abweichungen für jedes Template aufzeigt sowie eine ergänzende Warnung, das Template zu verändern, wenn ein bestimmter Schwellwert überschritten wird. Auf diese Weise lässt sich die Qualität der Produkte der entsprechenden Produktionslinie mit IPM weiterhin optimal absichern.

     

    CSP-Geschäftsführer Mario Täuber: „Gerade im Automobilbereich sind hohe Qualität und Sicherheit das A und O. Rückrufe und Imageschäden wegen mangelnder Produktqualität wollen die Hersteller selbstverständlich möglichst vollständig ausschließen. Hier hilft gerade die End-of-Line-Prüfung, die das Produkt auf richtig verbaute Komponenten und auch die Anzahl der Bauteile prüft. Dadurch werden nicht nur grobe Qualitätsmängel erkannt, sondern auch kleinste Details und Abweichungen.“

     

    Weitere Informationen zu Integriertem Prozessdatenmanagement erhalten Sie hier in unserem Video!

     

     

    Autor: Leonie Walter, Walter Visuelle PR GmbH