fbpx

“Wenn mich jemand fragt, dann kann ich diesen Weg nur empfehlen”

Mittwoch, der 11. November 2020Allgemein, Mitarbeiter
    Florian hat als EDV-Schulpraktikant bei CSP angefangen, mittlerweile hat er seinen Bachelor-Abschluss in der Tasche und ist als Key Account Manager im Vertrieb tätig. Welche Stationen unser Multi-Talent schon durchlaufen hat und warum bei CSP nach sieben Jahren kaum einer weiß, wer Florian ist, verrät er uns hier.

     

    Florian_CSP_Bachelor-THD-Wirtschaftsinformatik
    CSP: Florian, unsere Personalabteilung bezeichnet dich als „Hybrid-Mitarbeiter“. Du hast gezeigt, dass du in vielen Unternehmensbereichen einsetzbar bist und schon viel ausprobiert. Magst du uns ein bisschen was erzählen?

     

    Florian: Ich habe als Praktikant angefangen und war danach ein Jahr lang Entwickler. In den zwei folgenden Jahren habe ich zusätzlich im Projektgeschäft gearbeitet, zuerst als Consultant und später als Projektleiter. Während meines Studiums habe ich weitere Bereiche im Unternehmen intensiver kennengelernt, wie zum Beispiel unsere Supportabteilung. Mit dem Wissen aus meinem Studium habe ich neue Prozesse für unsere Abteilungen ausgearbeitet, Systeme eingeführt und die Teamleiter unterstützt. Im Vertrieb habe ich dann gemerkt, wie viel Spaß es mir macht, mit Menschen über Probleme zu sprechen und diese zu lösen. Dass ich während des Studiums so viele Abteilungen bei CSP durchlaufen konnte, hat mir letztlich auch den Weg in den Vertrieb geöffnet. Mein großes Ziel ist es natürlich, mal an der Spitze der Firma zu stehen.

     

    C: Nun hast du ganz ohne Abitur deinen Bachelor im Bereich Wirtschaftsinformatik gemacht und nebenbei gearbeitet. Würdest du das so auch anderen empfehlen?

     

    F: Genau, ich hatte zu Beginn meines Studiums kein Abitur, aber drei Jahre Berufserfahrung. Damit war ich berechtigt, an einer Fachhochschule zu studieren. Einzige Bedingung war, der Studiengang musste etwas mit meinem Beruf zu tun haben. Wenn jemand dieselben Voraussetzung wie ich hat, kann ich nur empfehlen, über ein Studium nachzudenken. Als Werksstudent mit Berufserfahrung ist man eine begehrte Fachkraft und kann sich verschiedene Unternehmensbereiche anschauen. Neben einem Vollzeitstudium zu arbeiten ist zwar nicht leicht, aber ich hatte bei CSP alle Freiheiten was meine Arbeitszeit anging. Meine Vorgesetzten und die restliche Mannschaft haben mich zu jedem Zeitpunkt unterstützt. Extra lange Lernurlaube und Themen für Studienarbeiten zu bekommen, waren kein Problem. Für viele meiner Studienarbeiten wurde ich bezahlt, weil ich mein Studium direkt mit Themen bei CSP verbunden habe. Mit meinem Wissen aus der EDV-Schule war kein IT-Fach ein Problem für mich. Auch für Wirtschaftsfächer hatte ich durch die EDV-Schule und meine Berufserfahrung viel Vorwissen. Wenn mich jemand fragt, dann kann ich diesen Weg nur empfehlen. Allein aus finanzieller Sicht ist ein Studium interessant.

     

    C: Und warum weiß bei CSP kaum jemand, wer Florian ist?

     

    F: Als ich vor sieben Jahren bei CSP anfing, hatten wir bereits einen Florian im Team. Also war klar, ich brauche einen Spitznamen. Da ich keinen zweiten Vornamen habe, wurde nach Alternativen gesucht. Das endete in einer Reihe von Namen, die durch das Büro gerufen wurden. Und bei Georg hat es mich erwischt. Ich musste lachen. Daraus wurde dann Schos und das hat sich bis heute gehalten.

     

    Gratulation nochmal zu deinem Bachelor-Abschluss, Schos, und viel Erfolg in deiner neuen Position!