Werkerführung IPM PG sichert Montageprozesse bei Stadler Winterthur AG ab

Donnerstag, der 18. August 2016Werkerführung

Mobile Qualitätssicherung für Schienenfahrzeug-Produktion

 
AWB Stadler Winterthur_Stadler Rail AG_EC250Die Stadler Rail AG ist ein international tätiger Schienenfahrzeughersteller mit Sitz in der Schweiz und bringt für Kunden hochwertige Züge mit höchster Präzision auf die Schiene. Durch den Einsatz von Spitzentechnologie wird die jeweils wirtschaftlich beste Lösung geschaffen. Zuverlässigkeit, Qualität, Termintreue und Partnerschaft sind dabei die Werte, an denen sich das Unternehmen orientiert. Zu einem wichtigen Baustein für die Qualitätssicherung in der Stadler-Produktion gehört die Software IPM PG. Die Lösung leitet die Werker in der Montage durch einzelne Arbeitsabfolgen und sorgt so für einen gleichbleibenden Qualitätsstandard.

 

„Aus Gründen der Produkthaftung sind bei Schraubprozessen in der Produktion exakte Prüfungen sowie eine lückenlose Dokumentation erforderlich. Auf diese Weise sind einzelne Verschraubungen auch noch Jahre später nachvollziehbar“, sagt Ronny Böhler, Abteilungsleiter Drehgestellmontage und Oberflächenbehandlung bei der Stadler Winterthur AG.

 

Herstellerneutralität sticht herstellerspezifische Anwendung
Für das Unternehmen war es zu Projektstart besonders relevant, innerhalb kürzester Frist eine praktikable Lösung zu finden. Sie sollte herstellerneutral sein und mit den Systemen und Werkzeugen unterschiedlicher Hersteller zusammen arbeiten. Ein Ziel war dabei, die Prozesse nach höchsten Sicherheitsstandards abzusichern und diese Qualität auch zu dokumentieren. Das Montageteam verwendet in der Neumontage von Drehgestellen 13 moderne Prüfschlüssel mit integrierter WLAN-Technologie, um die Messdaten, wie Drehmomente aus Verschraubungsprozessen, verwalten und auswerten zu können. Jeweils zwei kleinere und ein großer Prüfschlüssel sind an ein Tablet gekoppelt.

 

Die bisherige Software des Herstellers der WLAN-gestützten Drehmomentschlüssel war bei den vorherrschenden komplexen Prozessen schlicht an ihre Grenzen gelangt: Ein Prüfschlüssel speichert bis zu 1000 Datensätze, die täglich ausgelesen und ausgewertet werden müssen. Auf Basis dieser Informationen entstanden mit der bisherigen Software riesige Tabellen mit Daten, die zu einem Großteil von den Anwendern weder verstanden noch wirklich benötigt wurden. Somit war das Ziel, die Qualität abzusichern und die Vorgänge verständlich zu dokumentieren, nicht erreicht. Eine neue Lösung war aufgrund der Empfehlung eines Projektpartners jedoch schnell gefunden.

 

Autor: Leonie Walter, Walter Visuelle PR GmbH

 

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