Am 25. Juni 2026 kamen bei der Schnupp GmbH & Co. Hydraulik KG in Bogen Fach- und Führungskräfte aus Produktion, IT und Qualitätsmanagement zusammen, um eine Frage gemeinsam zu beantworten: Wie lässt sich Produktion gleichzeitig effizienter, transparenter und sicherer gestalten, ohne dass die Komplexität steigt?
Die Antwort lieferte kein theoretischer Vortragsmarathon, sondern ein kompakter Tag voller Praxisimpulse, zwei Werksführungen und intensivem Austausch.
Datenqualität, Cybersecurity und KI im Zusammenspiel
Der inhaltliche Bogen spannte sich über drei eng verbundene Themen. Philipp Gläßer von der CSP Intelligence GmbH zeigte in seiner Keynote, warum Datenqualität, Rückverfolgbarkeit und Compliance die tragenden Grundpfeiler einer sicheren Produktion bilden. Gerald Hahn von der AEGYS DATALYTICS AG machte deutlich, wie Cybersecurity weit über reinen Schutz hinausgeht und die Entscheidungsqualität in der Produktion in Echtzeit verbessert. Prof. Dr. Dr.-Ing. Jivka Ovtcharova vom Karlsruher Institut für Technologie verband schließlich virtuelle und reale Sicherheit mit dem Thema KI und ordnete ein, wo künstliche Intelligenz in der Produktion echten Mehrwert schafft und wo nicht.
Den praktischen Rahmen setzten Thomas Spitzer und Franz Spanfeldner von der Schnupp GmbH & Co. Hydraulik KG, die mit Keynote und Werksführung reale Produktionsumgebungen erlebbar machten. Durch den Tag begleitete zudem Bernhard Baumgartner vom VDMA Landesverband Bayern.
Vom Vortrag in die Halle
Was diesen Tag besonders machte, waren die beiden Werksführungen. Statt über Prozesse zu sprechen, standen die Teilnehmenden direkt in der Fertigung und konnten konkrete Umsetzungen mit eigenen Augen sehen. Die Kaffeepausen, die Mittagspause und der gemeinsame Ausklang boten den Raum, um Eindrücke zu vertiefen und neue Kontakte zu knüpfen.
Danke an alle Beteiligten
Ein herzlicher Dank gilt der Schnupp GmbH & Co. Hydraulik KG für die Gastfreundschaft und die Einblicke in ihre Produktion, allen Referentinnen und Referenten für ihre fundierten Impulse sowie dem VDMA Landesverband Bayern für die Organisation. Der größte Dank gilt jedoch den Teilnehmenden, deren Fragen und Beiträge den Tag erst zu einem echten Erfahrungsaustausch gemacht haben.








